Justizfachangestellte / Justizfachangestellter (m/w/d)

Verwaltungsgerichtsbeschäftigte/r (m/w/d) in einer Serviceeinheit für die Rechtsprechung - mehrere Stellen - Bei dem Oberverwaltungsgericht für das Land Nordrhein-Westfalen in Münster sind zum nächst möglichen Zeitpunkt mehrere Stellen für Verwaltungsgerichtsbeschäftigte in einer Serviceeinheit für die Rechtsprechung zunächst befristet bis längstens Ende 2025 zu besetzen. Die Vergütung erfolgt je nach Voraussetzungen nach der Entgeltgruppe 5, 6 oder 8 des Tarifvertrages für den öffentlichen Dienst der Länder (TV-L). Eine spätere Höhergruppierung bei entsprechender Eignung und Qualifizierung ist möglich. Die Arbeitszeit beträgt derzeit wöchentlich 39 Stunden und 50 Minuten. Eine Teilzeitbeschäftigung ist grundsätzlich möglich. Flexible Arbeitszeit ist obligatorisch. Es handelt sich um eine Tätigkeit als Beschäftigte/r in einer Serviceeinheit nach Nr. 2 Teil II Abschnitt 12.1 der Entgeltordnung zum TV-L. Die Tätigkeit beinhaltet alle Aufgaben, die nach Rechts- und Verwaltungsvorschriften der Geschäftsstelle ob-liegen (insbesondere nach der Geschäftsstellenordnung – GStO –) oder im Interesse des Geschäftsbetriebes übertragen werden. Hierzu zählen als Aufgabenprofil insbesondere • Bearbeitung des Postein- und -ausgangs • Anlegen und Führen von Registern und Gerichtsakten • Fristenkontrolle (Berechnung, Notierung, Überwachung) • Gewährung von Akteneinsicht • Erteilung von Auskünften • Fertigung von langem und kurzem Schreibwerk, von beglaubigten Schriftstücken sowie von Protokollen • Führung von Statistiken • Aufgabenorientierte Nutzung von Informations- und Kommunikationstechniken (insbesondere IT-Fachverfahren der Verwaltungsgerichtsbarkeit) • Wahrnehmung von richterassistierenden Tätigkeiten. Die Beschäftigten in der Serviceeinheit erledigen ihre Aufgaben einschließlich des Schreib- und Protokolldienstes grundsätzlich in ganzheitlicher Bearbeitungsweise. Sie arbeiten gesamtverantwortlich im Team und sorgen selbstständig für eine effiziente Erledigung ihrer Aufgaben. Derzeit befindet sich das Oberverwaltungsgericht für das Land Nordrhein-Westfalen in einer Umstellungsphase zur Einführung der führenden elektronischen Akte. Eine besondere Affinität und technisches Verständnis sind demnach für die Arbeit, insbesondere im Rahmen des gesetzlich eröffneten elektronischen Rechtsverkehrs, wünschenswert. Die Ausschreibung richtet sich in erster Linie an Bewerber/innen mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung als Justizangestellte/r, Justizfachangestellte/r, Rechtsanwalts- und/oder Notarfachangestellte/r oder an Bewerber/innen mit einer vergleichbaren Berufsausbildung. Für das Anforderungsprofil werden folgende fachliche, persönliche und soziale Kompetenzen erwartet: • Erweiterte Kenntnisse über den Aufbau und die Aufgaben der Rechtspflege • Anwendungssichere Kenntnisse und Freude an moderner Informations- und Kommunikationstechnik (mind. MS-Word) • Gute schreibtechnische Fertigkeiten (möglichst Beherrschung des Zehnfingersystems) • Sicheres Beherrschen der deutschen Rechtschreibung und Grammatik • Gute Kenntnisse im Bereich der Büroorganisation • Ausgeprägte Lern- und Leistungsbereitschaft, insbesondere die Bereitschaft sich in neue Arbeitsabläufe und IT-Programme einzuarbeiten • Ausgeprägte Teamfähigkeit bei gleichzeitiger Bereitschaft zur eigenständigen Aufgabenerledigung • Zuverlässigkeit, Sorgfalt und Genauigkeit • Hohe Kommunikationsfähigkeit • Hohe Belastbarkeit und Flexibilität Das Land Nordrhein-Westfalen fördert die berufliche Entwicklung von Frauen. Bewerbungen von Frauen sind daher ausdrücklich erwünscht. In den Bereichen, in denen Frauen noch unterrepräsentiert sind, werden sie bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung nach Maßgabe des Landesgleichstellungsgesetzes (LGG NRW) bevorzugt berücksichtigt, soweit nicht in der Person des Mitbewerbers liegende Gründe überwiegen. Das Land Nordrhein-Westfalen bemüht sich bevorzugt um die Einstellung und Beschäftigung von schwerbehinderten Menschen. Bewerbungen geeigneter schwer-behinderter und gleichgestellter behinderter Menschen im Sinne des § 2 Abs. 3 SGB IX sind ausdrücklich erwünscht. Die Ausschreibung wendet sich ausdrücklich auch an Menschen mit Migrationshintergrund. Bewerbung: Ihre schriftliche Bewerbung richten Sie bitte bis zum 15.06.2020 mit Bewerbungs-schreiben und aussagefähigen Unterlagen (Tabellarischem Lebenslauf, beglaubigten Zeugnisabschriften betreffend Schulabschluss und Abschluss der Berufsausbildung, Unterlagen über Ihre bisherige berufliche Tätigkeit sowie weitere Unterlagen gemäß Anforderungsprofil, ggf. Einverständniserklärung zur Einsichtnahme in die Personalakte) an die Präsidentin des Oberverwaltungsgerichts für das Land Nordrhein-Westfalen Geschäftsleitung Postfach 63 09 48033 Münster Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an Herrn Regierungsdirektor Speier (Telefon 0251 505 201).
Ausschreibende Stelle
Oberverwaltungsgericht für das Land NRW
Ort
Münster
Bewerbungsfrist bis zum
15.06.2020
Bewerberkreis
Bewerber/innen mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung als Justizangestellte/r, Justizfachangestellte/r, Rechtsanwalts- und/oder Notarfachangestellte/r oder vergleichbar
Teilzeit möglich
Ja
Bemerkung
Nähere Informationen zum Oberverwaltungsgericht für das Land Nordrhein-Westfalen sind im Internet abrufbar unter: www.ovg.nrw.de
Kontakt
Herr Regierungsdirektor Speier
Stellenausschreibung