Bewerbungsfrist: 1. bis 30. Juni 2020

Wechsel in den öffentlichen Dienst nun möglich

Sie haben eine abgeschlossene Ausbildung mit juristischem Schwerpunkt und mindestens zwei Jahre Berufserfahrung? Rechtsanwalts-, Notar- und Patentanwaltsfachangestellten eröffnet sich nun die Möglichkeit des Quereinstieges in die Beamtenlaufbahn der Justiz.NRW.

Die Justiz.NRW bietet einen Arbeitsplatz, der eine sinnhafte Tätigkeit mit und für Menschen, hohe Arbeitsplatzsicherheit, attraktive Besoldung sowie Altersvorsorge vereint und in der Nähe Ihres Wohnortes ist.

Diese Herausforderungen erwarten Sie

Arbeiten mit Sinn!

  • Als Justizfachwirtin / Justizfachwirt bei Gericht oder in einer Staatsanwaltschaft sind Sie meist die erste Anlaufstelle für die rechtsuchenden Bürgerinnen und Bürger.

  • Ob es um Anträge, Erklärungen, Protokolle, Grundbücher, Handelsregister oder Kosten geht – Sie beantworten eigenverantwortlich und kompetent Anliegen jeder Art und setzen dabei den Menschen an erste Stelle.

  • Routiniert nehmen Sie vielseitige und verantwortungsvolle Aufgaben wahr und entscheiden dabei selbständig, wie Sie zeitlich Ihre Prioritäten setzen.

Wo werden Sie später arbeiten?

Justizfachwirte können in den fünf Gerichtsbarkeiten und bei den Staatsanwaltschaften in Nordrhein-Westfalen eingesetzt werden. Im Einzelnen sind dies:

  • die ordentliche Gerichtsbarkeit mit 129 Amtsgerichten, 19 Landgerichten und den drei Oberlandesgerichten in Düsseldorf, Hamm und Köln, 

  • die Verwaltungsgerichtsbarkeit mit sieben Verwaltungsgerichten und dem Oberverwaltungsgericht in Münster,

  • die Sozialgerichtsbarkeit mit den acht Sozialgerichten und dem Landessozialgericht in Essen,

  • die Arbeitsgerichtsbarkeit mit 30 Arbeitsgerichten und den drei Landesarbeitsgerichten in Düsseldorf, Hamm und Köln, 

  • die Finanzgerichtsbarkeit mit den drei Finanzgerichten in Düsseldorf, Köln und Münster

  • die 19 Staatsanwaltschaften und drei Generalstaatsanwaltschaften in Düsseldorf, Hamm und Köln

STANDORTE

Patrick M., Justizfachwirt

Als Justizfachwirt bin ich bei Gericht oder in einer Staatsanwaltschaft meist der erste Ansprechpartner für alle, die Fragen haben oder Rat suchen. Ob es um Anträge, Erklärungen, Protokolle, Grundbücher, Handelsregister oder Kosten geht – ich kann selbständig entscheiden, wie ich zeitlich meine Prioritäten setze. An erster Stelle sehe ich dabei immer den Menschen hinter dem Vorgang.

Patrick M., Justizfachwirt

Ihre Qualifikationen auf einen Blick

Sind Sie bereit?

  • Fachoberschulreife oder ein gleichwertiger Schulabschluss und

  • als Quereinsteiger außerdem: abgeschlossene Ausbildung mit juristischem Schwerpunkt (beispielsweise Rechtsanwaltsfachangestellte / Rechtsanwaltsfachangestellter, Notarfachangestellte / Notarfachangestellter oder Patentanwaltsfachangestellte / Patentanwaltsfachangestellter) und mindestens zwei Jahre Berufserfahrung

Für die Verbeamtung kommt es hierauf an:

  • zum Zeitpunkt der Verbeamtung auf Probe regelmäßig noch nicht 42 Jahre alt

  • deutsche Staatsangehörigkeit gemäß Artikel 116 des Grundgesetzes oder die Staatsangehörigkeit eines anderen Mitgliedstaates der Europäischen Union

  • Eintreten für die freiheitliche demokratische Grundordnung im Sinne des Grundgesetzes

Ihre Perspektiven bei uns

Legen Sie los!

  • Einstellungstermin für Quereinsteiger ist der 1. März eines Jahres und die Bewerbung ist im Juni für das Folgejahr möglich – also im Juni 2020 bewerben und im März 2021 loslegen.

  • Für Quereinsteiger dauert der Vorbereitungsdienst ein Jahr. Die Ausbildung besteht aus einem sechsmonatigen Praxiseinsatz mit Begleitunterricht sowie einem sechsmonatigen Lehrgang in einem Ausbildungszentrum der Justiz in Bad Münstereifel. Vor Ort besteht die Möglichkeit der Unterbringung und Verpflegung gegen geringes Entgelt.

  • Als Quereinsteiger absolvieren Sie die Ausbildung in einem öffentlich-rechtlichen Ausbildungsverhältnis. Es erwartet Sie eine ansprechende Unterhaltsbeihilfe in Höhe von rund 2.382,32 EUR, ggf. ergänzt um einen Familienzuschlag – Stand Januar 2020.

  • Mit dem erfolgreichen Abschluss Ihrer Ausbildung sind Sie berechtigt, die Dienstbezeichnung „Justizfachwirtin“ bzw. „Justizfachwirt“ zu führen und erhalten sodann ein nach Erfahrungsstufen bemessenes Grundgehalt. Einzelheiten, z. B. zum Grundgehalt in der Besoldungsgruppe A 6 finden Sie auf den Seiten des Landesamtes für Besoldung und Versorgung NRW.

  • Beförderungen sind bis zur Justizamtsinspektorin / zum Justizamtsinspektor mit Amtszulage möglich.

  • Außerdem haben Sie die Möglichkeit zur Weiterqualifizierung für den Gerichtsvollzieherdienst oder die Rechtspflegerlaufbahn.

Dein Weg. Im Leben. Und zur Arbeit.

Jetzt bewerben!

Bewerbungsfrist: 1. bis 30. Juni 2020

Mehr Zeit, weniger Stress, kurze Wege – das wollen wir doch alle. Deshalb kannst Du Dich auch nur online bewerben.

Bewerbungsportal

Ansprechpartner

– mit den Landgerichtsbezirken Düsseldorf, Duisburg, Kleve, Krefeld, Mönchengladbach und Wuppertal

Stephan Florenz
Tel.: 0211 4971-523
E-Mail: stephan.florenz(at)olg-duesseldorf.nrw.de
www.olg-duesseldorf.nrw.de 

– mit den Landgerichtsbezirken Arnsberg, Bielefeld, Bochum, Detmold, Dortmund, Essen, Hagen, Münster, Paderborn und Siegen

Jana Schlömer
Tel.: 02381 272-5638
E-Mail: jana.schloemer(at)olg-hamm.nrw.de
www.olg-hamm.nrw.de 

Hendrik Wacker
Tel.: 02381 272-5639
E-Mail: hendrik.wacker(at)olg-hamm.nrw.de
www.olg-hamm.nrw.de

– mit den Landgerichtsbezirken Aachen, Bonn und Köln

Alexandra Kaufmann
Tel.: 0221 7711-224
E-Mail: alexandra.kaufmann(at)olg-koeln.nrw.de  
www.olg-koeln.nrw.de