Erika S., Justizfachwirtin

Ich bearbeite keine Anträge, sondern Anliegen.

Erika S., Justizfachwirtin

Werden Sie Justizfachwirt!

Justizfachwirte nehmen an den Gerichten und bei den Staatsanwaltschaften vielseitige und verantwortungsvolle Aufgaben wahr. Innerhalb ihres Zuständigkeitsbereiches treffen sie eigenverantwortliche Entscheidungen und sind oftmals erste Anlaufstelle für den rechtsuchenden Bürgerinnen und Bürger.

Wo werden Sie nach der Ausbildung arbeiten?

Justizfachwirte können in den fünf Gerichtsbarkeiten und bei den Staatsanwaltschaften in Nordrhein-Westfalen eingesetzt werden. Im Einzelnen sind dies:

  • die ordentliche Gerichtsbarkeit mit 129 Amtsgerichten, 19 Landgerichten und den drei Oberlandesgerichten in Düsseldorf, Hamm und Köln, 

  • die Verwaltungsgerichtsbarkeit mit sieben Verwaltungsgerichten und dem Oberverwaltungsgericht in Münster,

  • die Sozialgerichtsbarkeit mit den acht Sozialgerichten und dem Landessozialgericht in Essen,

  • die Arbeitsgerichtsbarkeit mit 30 Arbeitsgerichten und den drei Landesarbeitsgerichten in Düsseldorf, Hamm und Köln, 

  • die Finanzgerichtsbarkeit mit den drei Finanzgerichten in Düsseldorf, Köln und Münster

  • die 19 Staatsanwaltschaften und drei Generalstaatsanwaltschaften in Düsseldorf, Hamm und Köln

STANDORTE

Patrick M., Justizfachwirt

Als Justizfachwirt bin ich bei Gericht oder in einer Staatsanwaltschaft meist der erste Ansprechpartner für alle, die Fragen haben oder Rat suchen. Ob es um Anträge, Erklärungen, Protokolle, Grundbücher, Handelsregister oder Kosten geht – ich kann selbständig entscheiden, wie ich zeitlich meine Prioritäten setze. An erster Stelle sehe ich dabei immer den Menschen hinter dem Vorgang.

Patrick M., Justizfachwirt

Sind Sie bereit?

Es gibt zurzeit zwei Zugänge in die Laufbahn der Justizfachwirtinnen und Justizfachwirte.

Bewerben können sich alle Personen, die neben der Fachoberschulreife oder einen gesetzlich als gleichwertig anerkannten Bildungsstand eine abgeschlossene Ausbildung mit juristischem Schwerpunkt (beispielsweise Rechtsanwalts-, Notar- oder Patentanwaltsfachangestellter) und mindestens 2 Jahre Berufserfahrung haben.

Legen Sie los!

Der verkürzte Vorbereitungsdienst für all diejenigen, die bereits eine eingeschlägige Berufsausbildung absolviert haben, erfolgt in einem sogenannten öffentlich-rechtlichen Ausbildungsverhältnis. Während dieses Vorbereitungsdienstes erhalten Sie eine Unterhaltsbeihilfe, die sich aus einem monatlichen Grundbetrag in Höhe von rd. 2.280 EUR und ggf. einem Familienzuschlag zusammensetzt (Stand: 01.07.2018).

Das sind Ihre Perspektiven.

Mit bestandener Prüfung sind Sie berechtigt, die Bezeichnung „Justizfachwirtin“ bzw. „Justizfachwirt“ zu führen. Beförderungen sind möglich zum Justizobersekretär, Justizhauptsekretär, Justizamtsinspektor und Justizamtsinspektor mit Amtszulage. Die Dienstbezüge richten sich nach dem verliehenen Amt, Dienstalter und Familienstand. Das Grundgehalt in der Besoldungsgruppe A 6 beträgt derzeit ca. 2.280 Euro brutto, in der Besoldungsgruppe A 9 bis zu 3.350 Euro.

Lassen Sie sich zur Justizfachwirtin / zum Justizfachwirt ausbilden!

Personen, die bereits eine abgeschlossene Ausbildung mit juristischem Schwerpunkt erfolgreich absolviert haben, durchlaufen einen verkürzten Vorbereitungsdienst mit einer Dauer von insgesamt zwölf Monaten. Neben dem sechsmonatigen Praxiseinsatz mit Begleitunterricht besteht die Ausbildung aus einem sechsmonatigen Lehrgang im Ausbildungszentrum der Justiz in Bad Münstereifel.

Bewerben Sie sich jetzt!

Bewerbungen sind nur während einer laufenden Ausschreibung möglich. Initiativbewerbungen können daher nicht berücksichtigt werden.

Die Bewerbung ist an die Präsidentin bzw. den Präsidenten des Oberlandesgerichts des Bezirks zu richten, in dem die Ausbildung und der spätere Einsatz als Justizfachwirtin/Justizfachwirt stattfinden sollen.

Weitere Informationen